Gesamtbetriebsrat IG Metall

19/06/2006

München, 19.06.2006

Gesamtbetriebsrat und IG Metall bedauern den Abschied von COM und üben scharfe Kritik am Management

From IG Metall

Die Abtrennung des Unternehmensbereichs COM ist der bislang radikalste Bruch in der Ge-schichte des Hauses Siemens. Der Gesamtbetriebsrat und die IG Metall bedauern diesen Schritt zutiefst. Die Kommunikationstechnologie ist das Kerngeschäft von Siemens schlecht-hin. Es handelt sich um ein Geschäft mit enormen Innovationspotential und hervorragenden Wachstumsaussichten. Gesamtbetriebsrat und IG Metall halten es für einen schweren Feh-ler, dass Kommunikation nicht in die Liste der „Megatrends“ aufgenommen wurde, die der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zugrunde liegt.

Wir sehen, dass sich bei COM Fehlentwicklungen und gravierende Defizite aufgebaut haben. Der Gesamtbetriebsrat und die IG Metall halten den Bereich aber für so wichtig, dass eine Sanierung aus eigener Kraft angemessen und möglich wäre. Die Arbeitnehmervertreter ha-ben seit Jahren eigene Vorschläge zur Sanierung von COM auf den Tisch gelegt und vom Management eine Offensivstrategie gefordert. Dazu war das Management, das die volle Verantwortung für die entstandene Schieflage trägt, aber offensichtlich nicht gewillt und wohl auch nicht in der Lage.
Es ist ungeheuerlich, dass die Mitarbeiter durch Mehrarbeit, Einkommensverzicht und Ar-beitsplatzverlust gewaltige Opfer zur Rettung des Bereichs erbringen mussten, während die verantwortlichen Manager ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben und sogar zum Teil die Karriereleiter noch weiter hinaufbefördert wurden.

Die anstehende Abspaltung des Bereichs ist eine Notoperation, damit im Herbst eine optisch saubere Bereichsbilanz vorgelegt werden kann. Wir hätten einer unternehmerischen Lösung den Vorzug gegeben.

Gesamtbetriebsrat und IG Metall halten es nach wie vor für einen schweren Fehler, dass sich die Unternehmensleitung mit ihrem von vorneherein unrealistischen und unnötig starren Zeitplan für die Margenziele so in Zugzwang gebracht hat.

Positiv ist zu der Ausgliederung zu bemerken, dass es sich bei Nokia um einen soliden Part-ner handelt, und dass das Joint Venture mit Nokia durchaus Erfolgsaussichten hat. Auch wenn es für die betroffenen Mitarbeiter zunächst ein echter Schock, zumindest eine große Enttäuschung sein dürfte, ist für sie eine solche Kooperation wahrscheinlich besser, als wei-ter unter einem unfähige Management zu leiden und ständig in Unsicherheit zu leben.

Flash news

 

eZ debug

Timing: Jul 19 2008 09:13:54
Module start 'content'
Timing: Jul 19 2008 09:13:54
Module end 'content'
Timing: Jul 19 2008 09:13:54
End

Timing points:

CheckpointElapsedRel. ElapsedMemoryRel. Memory
Module start 'content'0.0000 sec0.0882 sec2,106.9063KB3,887.4141KB
Module end 'content'0.0882 sec0.1023 sec5,994.3203KB1,364.0078KB
End0.1905 sec 7,358.3281KB0.0010KB
Total runtime:0.1919 sec

Time accumulators:

 Accumulator Elapsed Percent Count Average
ini_load
Load cache0.0453 sec14.2164%80.0057 sec
Mysql Total
Mysql_queries0.0178 sec5.5999%80.0022 sec
Looping result0.0003 sec0.0904%50.0001 sec
Template Total0.0956 sec 30.0% 1 0.0956 sec
Template load0.0198 sec6.2339%10.0198 sec
Template processing0.0753 sec23.6709%10.0753 sec
override
Cache load0.0164 sec5.1594%10.0164 sec
Total script time:0.3183 sec

Templates used to render the page:

 Template Requested template Template loaded Edit Override
pagelayout.tplpagelayout.tpl design/emf2/templates/pagelayout.tpl
page_head.tplpage_head.tpl design/sydesy/templates/page_head.tpl
link.tpllink.tpl design/emf2/templates/link.tpl
page_mainarea.tplpage_mainarea.tpl design/standard/templates/page_mainarea.tpl
page_warning.tplpage_warning.tpl design/standard/templates/page_warning.tpl
page_toppath.tplpage_toppath.tpl design/sydesy/templates/page_toppath.tpl
     
 Total templates count: 6
home page/Affiliated organisations/Solidarity/Solidarity archive/